Archiv der Kategorie 'Allgemein'

19.12 – Gedenkkundgebung an Shlomo Lewin und Frida Poeschke am Martin-Luther-Platz

!!Achtung!! Der Kundgebungsort hat sich geändert. Die Gedenkkundgebung findet am Martin-Luther-Platz statt.

Shlomo

2.Mai 2014 – Rechtspopulismus stoppen!

Rechtspop
Der AfD den Wahlkampf vermiesen!
Kundgebung 2. Mai 2014 / 18 Uhr
Vor dem Redoutensaal – Erlangen
Bernd Lucke lädt ein – wir kommen!

Auch im Zuge der Wirtschaftskrise sind rechtspopulistische Parteien europaweit auf dem Vormarsch und bedienen Existenzängste einer weißen Mittelschicht. In Frankreich die „Front National“, in Österreich die FPÖ, in Deutschland die AfD – die Liste ließe sich fortsetzen.

Die Folgen des sich „zahm gebenden“ Rechtspopulismus lassen sich europaweit zunehmend in homophoben Aufmärschen, rassistischen Zuwanderungsbeschränkungen und fremdenfeindlichen Schuldzuweisungen sehen. Im Unterschied zur NPD und anderen offensiv rechten Parteien setzt die „Alternative für Deutschland“ auf eine scheinbar seriöse Umdeutung sozialer Konflikte und bietet nationale Lösungen an – gestützt und legitimiert durch akademische Titel werden so die Folgen einer verfehlten Politik und des kapitalistischen Normalzustands auf „faule Südländer“, „Armutseinwanderer“, die „Homolobby“ oder einfach nur „Schmarotzer“ geschoben.

Dass derartige Parolen immer noch gut ankommen, beweisen die Bucherfolge Thilo Sarrazins ebenso wie aktuelle Umfragen, die diese – erst vor einem Jahr gegründete – Partei bei ca. 6% verorten. So wundert es nicht, dass die Europawahlkampftour im Redoutensaal im universitären Erlangen Halt macht: Bei fast 20 reaktionären Studentenverbindungen erhofft sich der Hauptredner des Abends, der Vorsitzende Bernd Lucke, breite Resonanz.

Gemeinsam wollen wir ihnen diese Tour vermasseln!
Statt billigem Rechtspopulismus setzen wir auf internationale Solidarität!
Statt einer Alternative für Deutschland wollen wir eine Alternative ZU Deutschland!

Nazis stoppen! – Der BiSF den Wahlkampf vermiesen!

Banner gegen BiSF
Sams­tag. 11. Ja­nu­ar 2014 | 13.​00 Uhr | Koh­len­markt Fürth (Nahe Rat­haus)
An­ti­fa-​ De­mons­tra­ti­on: „Nazis stop­pen! – Der BiSF den Wahl­kampf ver­mie­sen!“

Aufruf der Antifaschistischen Linken Fürth:

Die Neo­na­zis der sog. „Bür­ger­initia­ti­ve So­zia­les Fürth“ (BiSF):
Die neo­na­zis­ti­sche „Bür­ger­initia­ti­ve So­zia­les Fürth“ (BiSF) will im März 2014 bei den hie­ßi­gen Kom­mu­nal­wah­len in den Stadt­rat ge­wählt wer­den. Um über­haupt zur Wahl an­tre­ten zu kön­nen be­nö­tigt die BiSF, wie auch an­de­re zuvor noch nicht an­ge­tre­te­ne Par­tei­en oder Or­ga­ni­sa­tio­nen, knapp 400 Un­ter­schrif­ten. Diese müs­sen die Neo­na­zis in einem vier­wö­chi­gen Zeit­raum von Ende De­zember bis Ende Ja­nu­ar sam­meln. Die BiSF ist eine Tarn­or­ga­ni­sa­ti­on des „Frei­es Netz Süd“ (FNS). Das FNS ist der ge­fähr­lichs­te und ak­tivs­te Zu­sam­men­schluss von Neo­na­zi­ka­me­rad­schaf­ten in Süd­deutsch­land. Das FNS tritt vor allem durch Auf­mär­sche, rech­te Kon­zer­te und Ver­an­stal­tun­gen in der Öf­fent­lich­keit auf. Füh­ren­de Köpfe des FNS sind Matt­hi­as Fi­scher (Fürth), der wegen Volks­ver­het­zung eine 20-​mo­na­ti­ge Haft­stra­fe absaß, auf der Kon­takt­lis­te des „Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Un­ter­grunds“ (NSU) steht und Nor­man Kemp­ken (Nürn­berg), der bun­des­weit zu den wich­tigs­ten An­ti-​An­ti­fa Ka­dern zählt.

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Naziterror stoppen! Staatliche Verstrickungen offenlegen! Antisemitismus entgegentreten!

aaktion1
In Er­in­ne­rung an Shlo­mo Lewin und Frida Poeschke
Kund­ge­bung | 19.​12.​13 | 18:30 Uhr | Hu­ge­not­ten­platz Er­lan­gen

Am 19. De­zember 1980 wur­den Shlo­mo Lewin und seine Le­bens­ge­fähr­tin Frida Poeschke in ihrer Er­lan­ger Woh­nung er­mor­det. Shlo­mo Lewin war der Vor­sit­zen­de der is­rae­li­ti­schen Kul­tus­ge­mein­de Nürn­berg und woll­te auch eine Kul­tus­ge­mein­de in Er­lan­gen grün­den. Durch den antisemitischen Mord wurde dies grausam ver­hin­der­t.

Am Tat­ort blei­ben eine Son­nen­bril­le und Pa­tro­nen­hül­sen zu­rück. Die Bril­le ge­hört Fran­zis­ka Birk­mann, der Freun­din von Karl­heinz Hoff­mann, dem An­füh­rer der nach ihm be­nann­ten Wehr­sport­grup­pe und einer der ein­fluss­reichs­ten Rechts­ex­tre­mis­ten in Deutsch­land zu die­ser Zeit. Dieser konnte auch auf zahl­rei­che Un­ter­stüt­zer_in­nen in der so­ge­nann­ten Mitte der Ge­sell­schaft bauen. Dar­un­ter auch der Rüs­tungs­fa­bri­kant und Eh­ren­bür­ger der Stadt Nürn­berg, Karl Diehl.

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Antifa Supports Rote Flora

Flora
Wir un­ter­stüt­zen die So­li-​No­te zahl­rei­cher An­ti­fa-​Grup­pen.

Antifa supports Rote Flora: Eine für Alle – Alle für Eine

Our squat in the middle of the town – Rote Flora
Die Rote Flora ist seit 1989 besetzt und sie wird es auch bleiben! Das Projekt versteht sich als ein Ort, der offen für alle ist, die Interesse an autonomer und linksradikaler Politik haben. Viele Menschen beziehen sich politisch und kulturell auf die Rote Flora. Sie stellt mit ihrer Beteiligung und Initiierung diverser Proteste wie z.b. der Unterstützung der „Lampedusa in Hamburg“-Gruppe, den Auseinandersetzungen um ein „Recht auf Stadt“ oder der Thematisierung und des Widerstands gegen Gefahrengebiete einen Unruheherd dar.

Wer das kaufen will, muss Stress mögen!
Seit Klausmartin Kretschmer im Jahr 2001 der Stadt die Rote Flora abkaufte, gab es bis zuletzt nie einen ernst zu nehmenden Angriff seinerseits auf das Projekt. (mehr…)

Das Freie Netz Süd zwischen Reorganisation und Krise

FNS Reorg
Es hatte sich ab­ge­zeich­net und nach den Raz­zi­en im Juli die­sen Jah­res wurde klar, dass das baye­ri­sche In­nen­mi­nis­te­ri­um ein Ver­bot des Ka­me­rad­schafts­dach­ver­ban­des “Frei­es Netz Süd” (FNS) an­strengt. Nach einer kur­zen Ori­en­tie­rungs­pha­se wen­det sich das mi­li­tan­te Neo­na­zi­netz­werk nun einer neuen Kleinst­par­tei, der Par­tei “Der Drit­te Weg”, zu. Hin­ter die­ser Kleinst­par­tei steht der lang­jäh­ri­ge NPD-​Ka­der Klaus Arm­stroff aus Wei­den­thal (Rhein­land-​Pfalz), Ehe­mann der ge­stürz­ten Ex-​NPD-​Lan­des­vor­sit­zen­den von Rhein­land-​Pfalz Dör­the Arm­stroff. Zu­sam­men mit sei­ner Frau be­treibt er dort ein Gäs­te­haus, die Wet­ter­manns­hüt­te, für das bis An­fang 2009 auf der Home­page der Stadt Wei­den­thal ge­wor­ben wurde. Die Arm­stroffs waren par­tei­in­tern seit lan­gem um­strit­ten. Klaus Arm­stroff wurde In­kom­pe­tenz vor­ge­wor­fen, sei­ner Frau Dör­the Arm­stroff eine Nähe zum Ver­fas­sungs­schutz un­ter­stellt. Die idea­le Mi­schung für die Neu­grün­dung einer Na­zi­par­tei.

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Banda Sinistra Soliparty

Soli

Protest gegen die NPD-Kundgebung in Erlangen

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Gegen die NPD Kundgebung in Erlangen | 9.September 2013 | 11:00 – 15:00 Uhr | Rathausplatz Erlangen (hinterer Teil)

Für Montag, den 9. September, von 11 bis 15 Uhr, hat die NPD eine Kundgebung in der Mozartstraße/Ecke Sieboldstraße (Erlangen) angemeldet.
Treffpunkt für den Gegenprotest ist um 11:00 am Rathausplatz (hinterer Teil).

Auch wenn die NPD mit ihrem rassistischem Programm und Wahlkampf nur die Spitze des Eisberges eines gesellschaftlichen Normalzustandes darstellt, der auf Ausgrenzung und Unterdrückung beruht, ist es trotzdem wichtig und notwendig den Nazis keinen Raum für ihre Phrasen zu geben – in Erlangen und überall!
Wir rufen dazu auf, sich an den Gegenaktivitäten zu beteiligen!! Ein sicherer Hafen dafür ist die von 11 bis 15 Uhr angemeldete Gegenkundgebung am hinteren Rathausplatz!

Nach der Kundgebung hat das Selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum Erlangen seine Pforten geöffnet, um heisere Kehlen zu kühlen und leere Mägen zu füllen!

Nazis entschlossen entgegentreten!Kommt zahlreich zu den Gegenaktivitäten!

Protest gegen die NPD-Kundgebung in Erlangen

aaktion1

Gegen die NPD Kundgebung in Erlangen | 9.September 2013 | 11:00 – 15:00 Uhr | Rathausplatz Erlangen (hinterer Teil)

Für Montag, den 9. September, von 11 bis 15 Uhr, hat die NPD eine Kundgebung in der Mozartstraße/Ecke Sieboldstraße (Erlangen) angemeldet.
Treffpunkt für den Gegenprotest ist um 11:00 am Rathausplatz (hinterer Teil)

Auch wenn die NPD mit ihrem rassistischem Programm und Wahlkampf nur die Spitze des Eisberges eines gesellschaftlichen Normalzustandes darstellt, der auf Ausgrenzung und Unterdrückung beruht, ist es trotzdem wichtig und notwendig den Nazis keinen Raum für ihre Phrasen zu geben – in Erlangen und überall!
Wir rufen dazu auf, sich an den Gegenaktivitäten zu beteiligen!! Ein sicherer Hafen dafür ist die von 11 bis 15 Uhr angemeldete Gegenkundgebung am hinteren Rathausplatz!

Nach der Kundgebung hat das Selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum Erlangen seine Pforten geöffnet, um heisere Kehlen zu kühlen und leere Mägen zu füllen!

Nazis entschlossen entgegentreten!Kommt zahlreich zu den Gegenaktivitäten!

Gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus!

NSU-Prozess
Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!

Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger.

Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Großdemonstration in München am Samstag vor Prozessbeginn auf.

Zugtreffpunkt | 13.04 | 8.30 Uhr | Bahnhof | Erlangen
Zugtreffpunkt | 13.04 | 9.00 Uhr | Hauptbahnhof | Osthalle | Nürnberg

Im November 2011 wurde bekannt, dass die rassistischen und mörderischen Taten der Nazis des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) sieben Jahre lang unter den Augen der Sicherheitsbehörden begangen wurden. (mehr…)