Archiv Seite 2

Verboten Verbrannt Verfolgt

Ausstellung 80 Jahre Bücherverbrennung

25. April – 4. Juni 2013 | Stadtbibliothek | Erlangen

Eröffnung der Ausstellung: 26. April | 17 Uhr | Stadtbibliothek

30. April | 20 Uhr | Raum noch unklar:
Studentenverbindungen und die Bücherverbrennung

Auch in Erlangen waren die Studentenverbindungen an der
Bücherverbrennung vom Mai 1933 beteiligt – ganz wie in den anderen
Universitätsstädten des Deutschen Reichs. Schon in den 1920er Jahren
hatten immer wieder Verbindungsstudenten die NSDAP unterstützt, etwa
beim Aufbau des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes
(NSDStB); dass zahlreiche Verbindungen die Machtübergabe an die Nazis
vom 30. Januar 1933 begeistert begrüßten und sich an NS-Aktivitäten wie
eben der Bücherverbrennung beteiligten, lag ganz auf dieser Linie. Die
Auflösung der Studentenverbindungen ab 1934 wird gerne als Argument für
eine angebliche NS-Gegnerschaft verwendet, von der jedoch pauschal keine
Rede sein kann; ganz im Gegenteil. Und: Extrem rechte Vorstellungen sind
bis heute in manchen Verbindungen anzutreffen – nicht nur, aber am
häufigsten in Burschenschaften. Der Vortrag beleuchtet das Verhältnis
der Studentenverbindungen zum Nationalsozialismus und die heutigen
Beziehungen vor allem von Burschenschaften zur extremen Rechten.

Referent: Jörg Kronauer (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland,
freier Journalist und Autor)

NSU und die fränkischen Neonazis

NSU
‘Aufarbeitung’ und rechter Terror in Bayern

Mittwoch 3. April | 19.30 Uhr | Desi | Brückenstraße 23 | Nürnberg
Donnerstag 4. April | 20.00 Uhr | IG-Metall Saal | Friedrichstr.7 | Erlangen

Eine Informations-und Mobilisierungsveranstaltung zum NSU-Prozessauftakt in München.

Der Prozess gegen die NSU-Aktivistin Beate Zschäpe und weitere vier Angeklagte soll am 17. April in München beginnen. Im November 2011 wurde bekannt, dass die Mitglieder des rechtsterroristischen “Nationalsozialistischen Untergrundes” (NSU) sieben Jahre lang unter den Augen der Sicherheitsbehörden agieren konnten. Sie haben zehn Menschen ermordet und zwei Sprengstoffanschläge verübt. Die NSU-Neonazis und ihr Umfeld unterhielten auch Kontakte zur fränkischen Neonaziszene.
An diesem Abend wird Robert Andreasch von der Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) über Einbindung der bayerischen Neonaziszene in das NSU-Netzwerk, rechten Terror in Bayern als auch über die “Aufarbeitung” des Geschehens im bayerischen NSU-Untersuchungsausschuß berichten.
Andreasch arbeitet als freier Journalist seit 15 Jahre über die extreme Rechte in Süddeutschland.

Eine Veranstaltung von: gruppo diffuso Erlangen, Radikale Linke Nürnberg und dem Bündnis: “das Problem heißt Rassismus”. Die Veranstaltung in Erlangen wird unterstützt von der Grünen Liste

Heraus zum Internationalen Frauenkampftag

FrauKampf
Kundgebung | Frei­tag, 8. März | 15.00 Uhr | Hugenottenplatz, Erlangen
Demonstration | Sams­tag, 9. März | 13.​00 Uhr | Kö­nig­stra­ße (Vor K4), Nürn­berg | Zugtreffpunkt 12:30 Uhr, Bahnhof

Seit über hundert Jahren wird in vielen Ländern der Welt der 8. März als internationaler Frauenkampftag gefeiert. Diese Tradition geht auf die 2. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz 1910 zurück. Sozialistinnen wie Clara Zetkin und Alexandra Kollontai nahmen daran teil, wie noch 100 andere Delegierte aus verschiedenen Ländern.
Anfang des 20. Jahrhunderts waren es vor allem die Forderungen nach politischer Mündigkeit, Gleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt und das Frauenwahlrecht, was die Frauen vereinte.

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Anti-Antifa Nürnberg: Bedrohung, Angriffe, Anschläge

Ein um­fang­rei­cher Re­cher­che Be­richt über den Ur­sprung der „Anti- An­ti­fa“ und ihren Wer­de­gang von der „Frän­ki­schen Ak­ti­ons­front“ bis zum „Frei­en Netz Süd“:

Seit dem 26. No­vem­ber 2011 set­zen Nürn­ber­ger und Für­ther Neo­na­zis ihre Serie von An­schlä­gen auf das Ei­gen­tum von An­ti­fa­schis­tIn­nen in Mit­tel­fran­ken fort. Be­trof­fen sind vor­nehm­lich Autos, Wohn­häu­ser und In­fo­lä­den. An­schlä­ge und kör­per­li­che Über­grif­fe sei­tens der Neo­na­zis sind in Mit­tel­fran­ken keine Sel­ten­heit. Hin­ter der “Feind­auf­klä­rung” steckt eine kon­spi­ra­tiv ar­bei­ten­de Grup­pe: Die An­ti-​An­ti­fa Nürn­berg

Der Stö­rungs­mel­der do­ku­men­tiert die An­schlä­ge in einer Chro­no­lo­gie von 2011/2012:

-In Fürth wird am 26. No­vem­ber 2011 ein Brand­an­schlag auf das Auto einer an­ti­fa­schis­ti­schen Fa­mi­lie ver­übt. Der Sach­scha­den be­trägt weit über 10.​000€.

-Am 28. No­vem­ber grei­fen Neo­na­zis in Wei­ßen­burg das Ju­gend­zen­trum (JUZ) und ein­zel­ne Na­zi­geg­ne­rIn­nen an und ver­su­chen ein Trans­pa­rent mit der Auf­schrift »Nie wie­der Fa­schis­mus« in Brand zu ste­cken.

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Kundgebung: Rechtes Geschwafel stoppen! Burschenschaft Frankonia auflösen!

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Kundgebung Fr. 25.01. | 19 Uhr | Löwenichstraße 16, Erlangen | gegenüber der Frankonia

Am 25. Januar erwartet die bekannte rechte Burschenschaft Frankonia Er­langen den Publizisten Manuel Och­senreiter als Referent zum Thema „Der Arabische Frühling in Syrien – Friede, Freude, Facebookparty?“
Die­ser versteht sich selbst als Teil ei­ner rechtskonservativen Elite von In­tellektuellen und als Nahostexperte. Bei ei­nem Blick auf seine Tätigkeiten und Publikationen ist jedoch die Nähe zur neonazistischen Ideologie offen­sichtlich.

Bereits vor dem Ende seiner Schullauf­bahn publizierte Ochsenreiter für die Wochenzeitung ‚Junge Freiheit‘, die von und für Konservative bis organi­sierte Neonazis herausgegeben wird. Dort wirkte er u.a. als Experte in Sa­chen Anti-Antifa und war für deren innenpolitisches Ressort zustän­dig.
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Naziterror stoppen! Staatliche Verstrickungen offenlegen!

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In Erinnerung an Shlomo Lewin und Frida Poeschke
Kundgebung | 19.12.12 | 17 Uhr | Hugenottenplatz Erlangen

Am 19. Dezember 1980 wurden Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frieda Poeschke in ihrer Erlanger Wohnung ermordet. Shlomo Lewin war der Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg und wollte auch eine Kultusgemeinde in Erlangen gründen. Der Mord verhinderte dies. Am Tatort bleiben eine Sonnenbrille und Patronenhülsen zurück. Die Brille gehört Franziska Birkmann der Freundin von Karlheinz Hoffmann, dem Anführer der nach ihm benannten Wehrsportgruppe und einer der einflussreichsten Rechtsextremisten in Deutschland zu dieser Zeit, der auch auf zahlreiche Unterstützer_innen
in der sogenannten Mitte der Gesellschaft bauen konnte. Darunter auch der Rüstungsfabrikant und Ehrenbürger der Stadt Nürnberg, Karl Diehl.

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NSU in Bayern (Teil1)

Die Mitglieder des rechtsterroristischen “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) und ihres Umfeldes unterhielten vielfache Kontakte zur bayerischen Neonaziszene. Einige bayerische Rechte gehörten dem Unterstützernetzwerk des NSU an. Und Uwe Mundlos stand zumindest vor seinem Abtauchen in direktem Kontakt zu Kai Dalek, einem mutmaßlichen V-Mann des bayerischen Verfassungsschutzes.

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Banda Sinistra Soliparty: Our Thang Vol.2

Our Thang

Antifaschismus ist nicht kriminell

Antifa Nicht
De­mons­tra­ti­on | 13.​10.​12 | Nürn­berg | 14 Uhr | Auf­sess­platz
Zugtreffpunkt | 13 Uhr | Bahnhof Erlangen

Gegen die Kri­mi­na­li­sie­rung an­ti­fa­schis­ti­scher In­itia­ti­ven! Frei­heit für Deniz!
Egal ob Haus­durch­su­chun­gen oder Vor­la­dun­gen, aus­ge­löst durch ver­hin­der­te Na­zi­auf­mär­sche in Dres­den oder Grä­fen­berg. Egal, ob an­ti­fa­schis­ti­sche De­mons­tra­tio­nen im März oder Au­gust die­sen Jah­res statt­fin­den, bei denen die Po­li­zei mit Ge­walt gegen De­mons­tran­t_in­nen vor­geht. Egal, ob die 20 Jahre nach Ros­tock-​Lich­ten­ha­gen oder 12 Jahre nach dem Be­ginn einer Mord­se­rie an Mi­gran­t_In­nen, be­gan­gen durch den NSU: Un­se­re Ge­sell­schaft be­fin­det sich nach wie vor in einem Aus­nah­me­zu­stand, be­ste­hend aus einem ras­sis­ti­schen Klima als Teil un­se­res an­geb­lich funk­tio­nie­ren­den Sys­tems.
Auf­ruf zur Demo

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1.Aug.: Kundgebungen vom Freien Netz Süd und der NPD in Nürnberg blockieren!

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Zugtreffpunkt | 01. August | 12.30h | Bahnhofsplatz, Erlangen

01. August | ab 14.00h | Annapark/Maffeiplatz, Nürnberg

01. August | Nürnberg
14 Uhr Annapark/Maffeiplatz
15.30 Uhr Heinrich-Böll-Platz (Langwasser)
im Anschluss Demonstration gegen das neueröffnete nationale Zentrum in Langwasser

+++ infos vom Montag 30.7:
Laut neuesten Meldung hat das “Freie Netz Süd” um BIA-Stadtrat Schmaus und den Fürther Kader Matthias Fischer ein “nationales Zentrum” in Langwasser eröffnet. Die Räumlichkeiten befinden sich Wettersteinstraße 25, in Lanwasser Nord. Gegen diesen Versuch neue Nazistrukturen in Nürnberg zu etablieren wollen wir am Mittwoch in Anschluss an die Aktivitäten am Heinrich-Böll-Platz mit einer Demonstration direkt in die Wettersteinstraße unseren Protest auf die Straße tragen.+++

Kundgebungen rund um den Maffeiplatz:
-Maffeiplatz / Ecke Pillenreutherstraße (Nähe Annapark)
-Körnerstraße / Ecke Pillenreuther Straße (Nähe Annapark)

+++ Neben der geplanten NPD-Kundgebung am kommenden Mittwoch, hat nun der Nazi Karl Rödel eine weitere Kundgebung am Maffeiplatz/Annapark ab 14.30 Uhr unter dem Motto “Freiheit für alle deutschen politischen Gefangenen” angemeldet. Hintergrund des Mottos dürfte der in Portugal inhaftierte Nazi Gerd Ittner sein, der zu dem Umfeld des “Nationalsozialistischen Untergrundes“ zählt. Die Auswahl des Kundgebungsortes scheint nicht zufällig, befindet sich in unmittelbarer Nähe des Platzes der Tatort des zweiten Mordes des NSU. Am 13. Juni 2001 wurde der Schneider Abdurrahim Özüdogru von Neonazis hingerichtet. +++

Das Antifaschistische Aktionsbündnis ruft alle dazu auf am nächsten Mittwoch um 14 Uhr zum Maffeiplatz/Annapark zu kommen. Im Anschluss wollen wir gemeinsam nach Langwasser um gegen die NPD- Deutschlandtour zu protestieren.

Wie zu erfahren war, hat die NPD im Rahmen ihrer “Deutschland-Fahrt” eine Kundgebung in Nürnberg für Mittwoch, den 1. August ab 16 Uhr angemeldet, ursprünglich wohl an der Lorenzkirche. Als definitiver Kundgebungsort kristallisierte sich nach einiger Zeit der Heinrich-Böll-Platz in Langwasser heraus. Ebenfalls auf diesem Platz, vermutlich durch Sperren abgetrennt, werden die antifaschistischen Proteste stattfinden, zu denen mittlerweile auch die Stadt Nürnberg aufruft.

Die NPD wird u.a. mit dem bayerischen Landesvorsitzenden sowie Nürnberger Stadtrat Ollert auftreten. Der Bundes-NPD-Chef Apfel wird in Nürnberg nach aktuellen Hinweisen nicht dabei sein, wohl aber andere hochrangige Bundes-Funktionäre.

Im Vorfeld haben antifaschistische Kundgebungsanmeldungen im Innenstadtbereich mit dazu beigetragen, dass die Naziaktion zumindest nicht in diesem Sektor Nürnbergs stattfinden kann.

++++ Infos vom Freitag 27.7+++++

++++Die NPD will nun auf den Heinrich-Böll-Platz (Nähe Gemeinschafthaus Langwasser) ausweichen!
Über dort angemeldete Punkte erfahrt ihr in den nächsten Tagen mehr!++++

Fa­schis­mus ist keine Mei­nung, son­dern ein Ver­bre­chen!
Ach­tet auf An­kün­di­gun­gen!

Artikel „Die geheimen Termine des NPD Flagschiffes“auf Indymedia