
Schon ein Jahr lang hat sich der Naziladen „Tønsberg“ in Nürnberg nun schon gehalten. Doch zur Advents- und Weihnachtszeit gibt es wieder Aktionen dagegen:
Belagerung des Ladens am 05.12. ab 12 Uhr in der Dr.-Kurt-Schumacherstraße 8
Weitere Infos, Material und Rote Hilfe Tipps
Aufruf:
„Naziläden Dichtmachen
Thor Steinar das Weinachtsgeschäft vermiesen.
Wer im vergangenen Jahr durch die Dr.-Kurt-Schumacherstraße lief, wurde schnell auf das Gebäude mit der Hausnummer 8 aufmerksam. Immer wieder gingen die Scheiben zu Bruch oder wurden mit Sprühfarbe kreativ gestaltet. Diese Botschaften gelten dem Naziladen „Tonsberg“. Sie sind ein Ausdruck der Ablehnung und der Wut gegen den Laden, der sein Geld mit der Nazi- Marke „Thor Steinar“ verdient. Diese versuchte bereits in mehreren Städten im gesamten Bundesgebiet Läden ihrer Marke zu etablieren. Im November vergangenen Jahres eröffnete „Tonsberg“ trotz massiver antifaschistischer Proteste in Nürnberg. Durch die Verteilung hunderter Flugblätter, zweier großer Demonstrationen und seit einem Jahr stattfindenden wöchentlichen Protestkundgebungen der Gewerkschaft verdi wurde kontinuierlich auf den rechtsextremen Hintergrund des Tonsberg aufmerksam gemacht. Jeden Adventssamstag werden wir mit verschiedenen Aktionen vor dem Laden präsent sein, um den Neonazis das Weihnachtsgeschäft zu vermiesen.
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Die 14. Linke Literaturmesse findet vom 27. – 29.11. in Nürnberg statt. Wie immer können wir uns auf interessante Vorträge und Workshops und viele, viele Bücher freuen. Das Programm steht auf der Internetseite der Linken Literaturmesse.
27. – 29.11. im K4, Nürnberg
Eintritt frei
Am Di, 24. November ist es wieder so weit: Das Infocafé der banda sinistra findet statt. Dieses Mal mit dem Thema: „Studentenverbindungen, Teil 1: Eine historische Betrachtung mit kurzer Einordnung der bedeutenden Erlanger Verbindungen“ (Teil 2 folgt im Mai)
Wann? 24. November 2009, 18 Uhr
Wo? Feldstraße 22, Erlangen
Was? Infocafé mit veganem Essen und Getränken
…. und wir bleiben hier!
Ungefähr um halb elf wurde in Erlangen das Audimax, der größte Hörsaal der Uni Erlangen-Nürnberg, besetzt, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Es ist in der Bismarckstraße 1.
KOMMT ALLE UND UNTERSTÜTZT DEN BILDUNGSSTREIK!
Bringt alles mit, um euch häuslich einzurichten, alles ist erlaubt.
Bald wird es auch vegane Vokü (=Essen) geben.
Wichtig: Bringt am besten viele viele Leute mit!
---Besetzung ist zu Ende---

Am 17.11. ist es wieder einmal so weit: Bundesweit werden SchülerInnen und StudentInnen auf die Straße gehen, um ihren Forderungen im Bereich Bildung Nachdruck zu verleihen.
Dieses Mal wird es auch in Erlangen eine Demonstration geben, die dann gemeinsam nach Nürnberg fahren wird.
Weitere Infos und Aufruf
Treffpunkt:
17.11.09 um 09:30 am Hugenottenplatz
danach geht’s weiter nach Nürnberg:
11:30 Uhr an der Lorenzkirche
Von der Autonomen Jugendantifa Nürnberg gibt es in nächster Zeit eine Reihe von Infocafés über das Thema Bildung
Weitere Infos
Am Di, den 10.11. findet wie jeden zweiten Dienstag im Monat der Filmabend statt.
Dieses Mal wird der Film „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“ gezeigt.
Beginn: 19 Uhr
in der Feldstraße 22
mit leckerem veganen Essen und erfrischenden Getränken
Länge des Films: 105 min.
Kurze Beschreibung:
Andreas Grubers „Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen “ basiert auf den authentischen Ereignissen einer Menschenjagd, die unter dem zynischen Titel „Mühlviertler Hasenjagd “ in die Geschichte Österreichs eingegangen ist.
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Achtung: Die Veranstaltung der Frankonia fällt wegen „politischen Drucks“ und „jüngster politischer Entwicklungen“ ( http://www.frankonia-erlangen.de ) aus!
Dass zeigt eindeutig, dass Protest und Öffentlichkeitsarbeit Wirkung zeigen und somit wichtig sind!
Trotzdem findet unsere Veranstaltung statt, da wir meinen, dass jeder Tag ein guter Tag ist, um gegen Antisemitismus und Studentenverbindundungen zu protestieren!
Am 30.10. wird bei der rechtsextremen Burschenschaft Frankonia eine Veranstaltung zum Thema „Wohin steuert die islamische Republik Iran?“ stattfinden. Dazu lädt die Burschenschaft den iranischen Generalkonsul Bahaeddin Bazargani als Vertreter der iranischen Regierung ein. Diese betreibt eine offen antisemitische Politik und missachtet, wie unter anderem bei den diesjährigen Wahlurnen zu erkennen, Menschen und Menschenrechte. Auch Herr Bazargani hat hierzu einen klaren Standpunkt: Er stellte fest, dass das Wahrnehmen der demokratischen Versammlungsfreiheit mit der Teilnahme an Unruhen gleichzusetzen ist und verbittet sich Solidaritätsbekundungen mit den brutal unterdrückten Protestierenden.
Aber Bazargani ist unter den Referenten der Frankonia in guter Gesellschaft. So hielten Dr. Olaf Rose, ein verurteilter Holocaustleugner, einen klar geschichtsrevanchistischen Vortrag zum „‚Friedensflug‘ von Heß“ und viele andere bundesweit bekannte Neonazis Vorträge zu einschlägigen Thematiken.
Da wir nicht wollen, dass Veranstaltungen wie diese unkommentiert bleiben, rufen wir zu einer Kundgebung am kommenden Freitag auf. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Zollhaus
Lassen wir nicht zu, dass Burschenschaftler und Antisemiten ungestört ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten!
Am Freitag, 30.10.09, treffen wir uns um 19 Uhr bei der Bushaltestelle Zollhaus, um gegen die Burschenschaft Frankonia und den Besuch des iranischen Generalkonsuls zu protestieren!
banda sinistra erlangen
Material:
Beitrag bei Radio Z
Am 13.10 findet wie jeden zweiten Dienstag im Monat unser Filmabend statt. Dieses Mal zeigen wir den Film „Carandiru“. Er handelt über das ehemals größte Gefängnis Südamerikas und beschreibt den Alltag der Insassen und deren Versuch einer Gefängnisrevolte. Bei diesem Aufstand wurden 102 der Insassen von der Polizei getötet. Infolge des Massenmordes wurde die Organisation PCC gebildet, die sich zum Ziel gesetzt hat, gegen die Unterdrückung der Insassen in den Gefänissen São Paulos zu kämpfen und heute in vielen Favelas (=Slums Brasiliens) São Paulos aktiv sind.
Beginn: 19:00 Uhr in der Feldstraße 22, Erlangen
Natürlich werdet ihr mit leckerem veganen Essen + erfrischenden Getränken versorgt.
Forchheim: Die Prozess-Serie gegen Nazi-GegnerInnen geht weiter. Breit unterstützte Kundgebung „Keine Kriminalisierung der AntifaschistInnen in Gräfenberg und anderswo“ am Dienstag, 6.10.09, 8 Uhr in Forchheim, Kapellenstr. 15.
Die Prozess-Serie vor dem Amtsgericht Forchheim gegen Nazi-GegnerInnen aus Mittel- und Oberfranken, denen vorgeworfen wird, am 25.7.08 in Gräfenberg einen extrem provokanten Naziaufmarsch blockiert zu haben, wird fortgesetzt. Der nächste Prozess beginnt am 6.10.09 um 9 Uhr.
Ein weiterer Prozess gegen mehrere Angeklagte in der gleichen Angelegenheit soll am 12.10.09 stattfinden, ebenfalls vor dem Amtsgericht Forchheim (Amtsgericht Forchheim, Kapellenstr. 15).
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Dieses Mal werden wir uns mit der Bundestagswahl und dem (Nicht-)Wählen beschäftigen. Deshalb findet das Infocafé im September auch nicht am letzten Dienstag im Monat, sondern am Dienstag vor der Wahl, nämlich dem 22.09. statt.
Dieses Mal beginnt das Infocafé eine Stunde später, nämlich um 19 Uhr in der Feldstraße 22 und ihr werdet gut mit Essen + Trinken versorgt.